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Donnerstag, 14. Mai 2009

23.000 Euro vom Winde verweht

Grundsätzlich gilt, dass das Geld nicht auf der Straße liegt. Doch dem schaffte heute ein Mann aus Hannover Abhilfe. Bevor er einen neuen Cabrio für 23.000 Euro kaufen wollte, beschloss er eine ausgiebige Testfahrt zu machen. Zu dumm bloß, dass er das ganze Geld für das neue Auto offen auf die Rückbank legte und schließlich losfuhr.

Der Wind scherte keine Mühe und verteilte das Bargeld großzügig in alle Himmelsrichtungen. Die Polizei sperrte aufgrund dessen die A2 für eine halbe Stunde um den verzweifelten Testfahrer bei der Suche seines Geldes zu helfen. Das meiste ließ sich wieder finden, doch es schwirren immernoch 3.000 Euro in der Gegend herum oder besser gesagt: Das Geld ist vom Winde verweht.

USA fordert Deutschland auf Opel zu verstaatlichen

Den Vorschlag von der Bundesregierung, Opel treuhänderisch zu verwalten, stößt in dem Stammland des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM), auf heftige Kritik. Die USA drängt stattdessen Deutschland dazu, Opel zu verstaatlichen, berichtet das Handelsblatt. Man kann die US-Seite nur schwer davon überzeugen, dass sie damit nicht übervorteil werden.

Wenn es nach Guttenberg ginge, soll GM bereits in den kommenden zwei Wochen seine Anteile an die europäischen Töchter Opel, Vauxhall und Saab bei einem Treuhänder parken. Diese Lösung würde der Bundesregierung und GM mehr Zeit geben, nach einem neuen Investor zu suchen.

Das Unternehmen würde allerdings bei der Treuhand-Lösung einen Milliardenbetrag benötigen. Der Europachef von GM, Carl-Peter-Forster, sagte der Frankfuter Allgemeinen Zeitung:"Wenn es zu der Treuhandlösung kommt, die das Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagen hat, dann wäre dies mit einer Kreditlinie verbunden. Die Summe müsste oberhalb von einer Milliarde Euro liegen."

Den benötigten Betrag für den angeschlagenen Automobil-Hersteller Opel wollen der Bund und Länder vorübergehend von den staatlichen Banken aufbringen, berichtete die Financial Times Deutschland. Aktuell ist das Engagement, von KfW und den Banken der Länder in denen Opel Standorte hat, im Gespräch. Im Falle der Treuhandlösung würden die Kreditinstitute dem Autobauer Gelder zukommen lassen, damit dieser den Betrieb aufrechterhalten kann.

Mit dieser Methode würde der Staat entscheidenden Einfluss bei Opel gewinnen. Als Treuhänder kommt momentan nach Angaben der Bundesregierung eine Beratungsgesellschaft wie PwC oder KfW in Frage. Die Regierung steht unter massiven Zeitdruck, da mit dem Ende des Monats Mai mit einer Insolvenz der Opel-Muttergesellschaft General Motors gerechnet werden muss.

Seit Wochen suchen der Staat und Unternehmen nach einer passenden Lösung. Erste Investoren haben sich bereits angeboten. Die Treuhänder-Lösung, von Wirtschaftsminister Guttenberg stammend, wird bei einem Spitzentreffen in Berlin ebenso diskutiert wie die eventuelle Verstaatlichung von Opel. Ein Regierungssprecher wies dennoch schon zurück, dass am Donnerstag bereits eine Entscheidung fallen soll.

EU-Kommission: Hohe Geldstrafe für Chip-Hersteller Intel


Ein knüppelharter Konkurrenzkampf zwischen den Chip-Herstellern Intel und AMD. Der US-Chipkonzern soll AMD massiv behindert haben und hat dafür von der EU-Kommission eine Heldstrafe in Höhe von 1,06 Milliarden Euro kassiert. Wettbewerbskommissarin Kroes erklärte, Intel habe damit Millionen europäischer Verbraucher geschadet.

Am Mittwoch sagte Wettbewerbskommissarin, Neelie Kroes, in Berlin: "Das sei kein Kaffeegeld". Noch nie hat die EU-Kommission so eine hohe Geldstrafe gefordert wie bei Intel. Das Unternehmen Intel, weltgrößter Chip-Hersteller soll eine Strafe 1,06 Milliarden Euro zahlen, da das Unternehmen die marktbeherrschende Stellung missbraucht habe. "Intel hat Millionen europäischer Verbraucher geschadet, indem es viele Jahre lang gezielt versucht hat, Wettbewerbern den Zugang zum Computerchipmarkt zu verwehren“, sagte Kroes. „Ein derart schwerer und anhaltender Verstoß gegen das EU-Kartellrecht kann nicht hingenommen werden." Intel streitet die Vorwürfe ab und kündigte an, sich damit nicht abzufinden.

Nach Angaben der EU-Kommission war Intel, von 2002 bis 2007 mit einem Marktanteil von mindestens 70 %, weltweiter Marktführer für Hauptprozessoren (CPU's) der Bauart x86. Weltmarkt belaufe sich im Moment auf rund 22 Milliarden Euro pro Jahr, wobei 30 % dieses Umsatzes auf Europa entfallen. Intels größter Konkurrent ist das US-Unternehmen AMD, auf dessen Beschwerden hin aus den Jahren 2000, 2003 und 2006 die Prüfung durch die EU erfolgte.

Die Kommission kam zu dem Ergebnis, Intel hat sich zweierlei strafbar gemacht. Über Jahre hat Chip-Hersteller Intel Geld an die Media Saturn Holding, Mutterkonzern der Elektronikmarktkette Media-Markt, gezahlt, damit ausschließlich nur Computer mit Intel-Prozessoren verkauft werden. Sogar im Media-Markt Dresden, in der Nähe von dem Chipwerk AMD, gab es keine Computer mit AMD-Chips zu kaufen. Die EU will gegen Media-Markt nicht vorgehen, laut Kroes ist die Kette Opfer und nicht Täter.

Zum anderen hat der Großkonzern Intel mit wettbewerbswidrigen Rabatten einzelne Unternehmen beeinflusst. Ein PC-Produzent soll belohnt worden sein, dass er den Markstart einer Produktserie mit AMD-Prozessoren künstlich verzögert haben soll. Andere erhielten Sonderrabatte wenn sie nur Intel-Prozessoren im Angebot hatten. Zu den Unternehmen gehören Acer, Dell, HP, Lenovo und NEC.

"Millionen Verbraucher in Europa waren über fünf Jahre hinweg betroffen – die Höhe des Bußgeldes sollte deshalb keine Überraschung sein", sagte Kroes. Der Konkurrent und natürlich auch Verbraucherschützer reagierten positiv auf die Entscheidung der Kommission. Sie hat zwar "keine unmittelbaren Auswirkungen für Verbraucher", hieß es im Bundesverband der Verbraucherzentrale in Berlin, dennoch wird dieser wichtige Schritt einen Abschreckungseffekt mit sich bringen.

Intel verteidigt das, was als rechtswidrige Geschäftspolitik bezeichnet wurde, als legales Rabattsystem, von dem der Verbraucher durch die niedrigen Endkundenpreise profitierte. "Wir glauben, dass die Entscheidung falsch ist", sagte Intel-Chef Paul Otellini und kündigte rechtliche Schritte gegen die Entscheidung der Kommission an. Chefjurist Bruce Sewell bestreitet die Vorwürfe, dass Gelder für den Einbau und den Verkauf von Intel-Prozessoren, gezahlt wurden.

Quelle: tagesspiegel.de

Obama: "Folter-Fotos werden nicht veröffentlicht!"

Obama will die Folter-Fotos, anders als zuvor angekündigt, nun doch nicht veröffentlichen. Die Bilder zeigen misshandelte Häftlinge im Gefängnis Abu Ghoreib im Irak.

Dieses Foto eroberte 2004 erstmals die Welt - es ist bereits öffentlich

Es würde "anti- amerikanische Gefühle weiter schüren und unsere Truppen in größere Gefahr bringen", so US-Präsident Barack Obama am Mittwoch in Washington. Eine Veröffentlichung der Fotos würde keine neuen Erkenntnisse bringen und gegen die Verantwortlichen wird bereits ermittelt, fügte Obama hinzu.

Das Pentagon habe kürzlich von einer Veröffentlichung der Folter-Fotos aus dem Irak gesprochen, da die Bürgerrechtsunion (ACLU) eine Freigabe vor Gericht erstritten hatte. Der Sprecher des Weißen Hauses, Robert Gibbs, gab bekannt, dass Obama diese Entscheidung juristisch anfechten lassen will. Laut Obama wurde bei der gerichtlichen Entscheidung nicht ausreichend die Sicherheit der Truppen berücksichtigt.

Bereits im April 2004 kamen die ersten Folter-Fotos aus Abu Ghoreib ans Licht und überrannten die Welt in kürzester Zeit. Auf den Bildern waren misshandelte und sexuell gedemütigte Häftlinge zu sehen, die die Wärter privat aufgenommen haben. Es waren nackte Inhaftierte zu sehen, die zu einer Pyramide aufgetürmt wurden oder wie Hunde an der Leine geführt wurden.

Dienstag, 12. Mai 2009

Astronauten berichten auf Twitter live aus dem Weltall

Die NASA macht die Reparatur am Weltraumteleskop "Hubble " zum spannenden Web-Ereignis. Seit Monaten ist die Operation, namens STS-125, der US-Weltraumbehörde im Internet mitzuverfolgen und berichtet auf Blogs über die aktuellsten Geschehnisse der Mission. Nicht nur die Techniker, nein, sogar auch die Astronauten selbst sind an der Übertragung beteiligt. Am Montag berichtete Missionsspezialist Michael J. Massimino über die letzten Startvorbereitungen von dem Microblogging-Dienst, Twitter, aus. Es sollen sogar weitere Neuigkeiten aus dem All gesendet werden.

Den letzten Tweet, so nennt man die Nachrichtenform auf Twitter.com, verschickte Massimino kurz vor dem Start: "Ich ziehe jetzt meinen Raumanzug an. Nächster Halt: Erdumlaufbahn!"

Der 47-Jährige, der unter dem Nicknamen Astro_Mike berichtet, ist nun das zweite Mal im Shuttle auf dem Weg zu "Hubble". Im Jahr 2002 reiste Massimino erstmals zu "Hubble", um Reparaturen im Rahmen der Mission STS-109, vorzunehmen.

Damals wurde dem Aufwand jedoch nicht annähernd soviel Aufmerksamkeit, wie dieses Mal geschenkt. Mittlerweile verfolgen die Tweets von Astro_Mike schon weit aus über 228.000 Menschen weltweit. Schon jetzt berichtet der Kommandant der nächsten "Atlantis"-Mission zur Internationalen Raumstation ISS, Mark Polansky, unter dem Namen Astro_127 auf Twitter über seine Vorbereitungen für den Start im Juni. Polansky ist sehr erfreut über den glücklich verlaufenen Start seiner Kollegen: "Astro_Mike und STS-125 Crew sind im All. Wir sind die nächsten. Ich liebe meinen Job!"

Ich habe gleich mal nach Astro_Mike auf Twitter.com gesucht und wurde auch fündig. Hier sind Links zu den zwei Astronauten:

Mike Massimino auf Twitter.com
Mark Polansky auf Twitter.com

DSDS: Hat Annemarie etwa Daniel angebaggert?

Kaum ist die diesjährige Staffel von Deutschland sucht den Superstar vorbei, packt Gewinner Daniel Schuhmacher aus. "Sie krabbelte wie eine Katze auf mein Bett. Sie trug nur Mini-Unterhöschen und ein knappes Top ohne BH", so beschreibt Daniel, wie Annemarie "Everybody's Arschloch" Eilfeld versucht hat, ihn zu verführen.


Die "Bild"-Zeitung berichtete darüber, dass Daniel Informationen über Annemarie's angebliche Verführungsversuche preisgab. Die 19-Jährige soll, laut Daniel eines Abends im knappen Outfit auf Daniel's Bett mit ihm versucht haben zu flirten. "Es war eindeutig, dass sie mich rumkriegen wollte. Ich bin aber nicht darauf eingegangen. Ihre Anmache war mir zu plump", sagt der DSDS-Gewinner.

Annemarie weist jedoch Daniel's Anschuldigungen zurück und wehrt sich dementsprechend. "Ich bin doch nicht so eine billige Tante, die mit jedem ins Bett steigt. Außerdem habe ich früh erkannt, dass bei ihm in dieser Richtung nichts zu holen ist. Da hat Daniel mich wohl mit dem schwulen Benny Kieckhäben verwechselt", konterte Annemarie gegenüber der "Bild"-Zeitung.

Gerüchte über sexuelle Veranlagungen und Intimes gab es bei DSDS in letzter Zeit immer wieder. Gewinner Daniel sieht jedoch alles gelassen und entspannt. "Vielleicht komme ich etwas tuntig rüber. Aber ich stehe definitiv auf Mädchen. Ich muss mich schon seit der Schulzeit gegen diese Gerüchte wehren. Das liegt wohl an meiner weichen Stimme", begründet der 22-Jährige.

Glaubt ihr , da ist was Wahres dran? Hinterlasst mir eure Meinung!

Liebe, Körper, Sexualität - Die Ergebnisse lassen erschrecken

Im heutigen Zeitalter, in dem die Sexualität bei Jugendlichen immer früher zum Thema werden, zeigt sich trotz Aufklärung und Informationsüberfluss, dass es "noch viele Irrtümer und Wissenslücken" bei Jugendlichen gibt, sagt Marthe Kniep. Sie ist Leiterin des Beratungsteams "Dr. Sommer" aus der Jugenzeitschrift "Bravo". Heute stellte sie die Ergebnisse der Dr. Sommer Studie, "Liebe, Körper, Sexualität", in München vor.

Im Jahr 2006 gab es erstmals eine repräsentative Befragung von Jugendlichen. Es stellte sich heraus, dass 14 % aller Befragten schon mindestens einmal ungeschützten Sex hatten. Die aktuellen Ergebnisse zeigen eine Verdopplung des Prozentsatzes. Innerhalb von drei Jahren stieg die Zahl auf 28 % an.

Für die Studie wurden deutschlandweit 1220 Mädchen und Jungen im Alter von 11-17 Jahren befragt, so Meinungsforscher Ingo Barlovic (iconkids & youth international research).

Die Experten sind erschrocken über die Tatsache, dass fast 28 % der Mädchen unzufrieden mit ihrem Aussehen sind und gerne schlanker sein würden. Im Jahr 2006 wiederrum äußerten nur 18 % diesen Wunsch. Eine Auswertung von Größe und Gewicht ergab jedoch, dass 78 % Normalgewicht haben. Ein Drittel der befragten Mädchen sagten, sie fühlen sich schlecht beim Essen und haben ein negatives Gefühl.

Kniep will jedoch keinen Zusammenhang zwischen den Ergebnissen und TV-Casting-Show schließen, in denen die Mädchen oftmals die Modelmaße anderer sehen. Marthe Kniep kritisiert dennoch, dass nach wie vor ein Schönheitsideal propagiert wird. Die Leiterin sagt, es ist wichtig das Selbstbewusstsein der Mädchen zu stärken "Man sollte öfter mal Komplimente machen und keine leichtfertigen Kommentare zur Figur abgeben.", denn gerade im Teenager-Alter ist die Gefahr sehr groß an Essstörungen zu erkranken.